1. Männer - Siegesserie gerissen

vom 11.04.2026

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Anstatt sich zumindest mal über die Osterfeiertage ausgiebig den wirklich wichtigen Dingen im Leben widmen zu können, stand für uns das Nachholspiel gegen den Postsportverein auf dem Programm. Diese Begegnung sollte ursprünglich Ende November stattfinden, wurde jedoch wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Somit „durften“ wir also nun an diesem Ostersamstag die Klingen mit den Männern vom Marksteig kreuzen. Auf die Suche nach Eiern brauchten wir uns dabei nicht groß machen, der Gastgeber legte uns diese in Form von Toren gleich dreifach ins Nest, während das gegnerische Tor für uns an diesem Nachmittag fest vernagelt blieb.

Dabei begann die Partie äußerst verheißungsvoll, als Rosenthal Mika gekonnt auf die Reise schickte. Unser Torgarant der letzten Spiele scheiterte jedoch mit einem zeitigen Lupfer am gut aufgelegten Penke. Zu allem Überfluss verletzte sich Mika in dieser Szene schwer, so dass wir früh wechseln mussten und die nächsten Wochen nicht auf ihn zurückgreifen können. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf bescheidenem Niveau zwischen den Strafräumen ohne große Aufreger. Wir vermochten es nicht über gefährliche Ansätze hinauszukommen, es fehlte einfach an Zielstrebigkeit, zündenden Ideen sowie der letzten Prise an Bereitschaft und gedanklicher Frische. Mit überschaubarem Aufwand gelang es der Heimmannschaft, uns nicht in unser gewohntes Agieren kommen zu lassen und schaffte es gegen Ende der ersten Hälfte zusehends Gefahr vor unserem Tor zu erzeugen. Während wir in der 38. Minute noch mit Glück den Ball an unseren Pfosten klatschen sahen, konnten wir den Drehschuss Ahners aus Nahdistanz nur drei Minuten später im Anschluss an eine Ecke nicht entsprechend verteidigen und gerieten in Rückstand. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Möckel dennoch plötzlich die Riesenchance auf den Ausgleich. Nach einem langen Ball umkurvte er den Keeper, sein Abschluss mit links aus leicht spitzem Winkel rettete Krankemann allerdings auf der Linie.

Auch in Hälfte zwei bot sich ein ähnliches Bild. Trotz optischer Überlegenheit gelang es uns weiterhin viel zu selten, Post vor unlösbare Probleme zu stellen. Auch wenn Einsatz und Wille bei jedem vorhanden waren, war unser Spiel oftmals zu behäbig und ausrechenbar. Kühnert hatte nach 57 Minuten die bis dato größte Möglichkeit auf den Ausgleich, fand nach Zuspiel von Rosenthal aus 8 Metern aber in Penke seinen Meister. Mit einer taktischen Umstellung und drei frischen Kräften versuchten wir nochmal verstärkt die Begegnung in unsere Richtung kippen zu lassen. In der Folgezeit erhöhten wir dann auch etwas den Druck, wirklich zwingend wurden wir jedoch weiterhin nicht. Die beste Gelegenheit zum Gleichstand vergaben wir, als Herold in aussichtsreicher Position ein Abspiel dem eigenen Torabschluss vorzog. Die letzten Aussichten auf Erfolg schwanden dann nahezu vollständig, als Grube einen der wenigen, aber in diesem Fall lupenreinen Konter nach 81 Minuten zum 2:0 abschloss. Den Endstand besorgte dann Kobarg in Minute 86 per schmeichelhaften Elfmeter.

Nach 13 siegreichen Spielen in Folge (inklusive Pokal- und Testspielen) endet diese Serie an diesem Tag schmerzhaft, aber aufgrund unserer Leistung und derer der Gastgeber absolut verdient. Wir werden uns kurz schütteln, das Ein oder Andere entsprechend aufarbeiten und mit vollem Fokus sowie Engagement in die nächste Partie gehen.

Der Post gratulieren wir zum Sieg und wünschen bis zum Pokalhalbfinale viel Erfolg!

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