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Bericht der „Freien Presse“ vom 21. Juni 2010 |
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IFA holt Pott nach 16 Jahren Durststrecke |
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Der TSV IFA hat am Sonnabend seine gute Saison mit dem Bezirkspokalsieg gekrönt. Die Fußballer aus Gablenz gewannen bei Merkur
Oelsnitz mit 2:1 (0:0). Da der Bezirksverband in der Form ab kommende Saison nicht mehr existiert, bleibt die Trophäe nun im
Besitz der IFA-Kicker. „Wir haben 16 Jahre auf diesen Titel gewartet. Das hat der Verein gebraucht“, jubelte Trainer René Wagner.
IFA konnte zwar im Nachwuchs einige Erfolge verbuchen, aber: „Die Männer sind nun mal das Aushängeschild. Und da haben wir Jahre
im Mittelfeld der Bezirksliga zugebracht.“
Endspiele sind immer knappe Angelegenheiten. Und Oelsnitz hat eine Superspielzeit hingelegt und ist nicht umsonst in die
Bezirksliga aufgestiegen“, so Wagner. Der Gastgeber ging mit Respekt in das Finale und agierte sogar mit Libero. „Wir haben wenig
zugelassen, aber uns fehlte auch die Durchschlagskraft“, resümierte der Coach. Nach 20 Minuten kam IFA etwas von seiner Linie ab.
Oelsnitz hatte einige klare Chancen. „Mit etwas Pech gehen wir 0:1 oder 0:2 in die Kabine“, beschrieb Wagner die Situation.
Allerdings ging es nach der Pause denkbar schlecht für die Truppe von der Eubaer Straße weiter. Die Gastgeber bekamen einen
Elfmeter, den sie verwandelten. IFA ließ sich jedoch nicht unterkriegen: „Das war wie ein Weckruf. Die Mannschaft war sofort
wieder da.“ Gregor Hübsch konnte mit einem Kopfball den Ausgleich erzielen (60.). „Das war der Knackpunkt. Wir sind gelöst und
selbstbewusst aufgetreten. Das hat den Gegner beeindruckt“, sagte Wagner. Ausdruck dessen war das 2:1 durch Martin Hoppe im
Nachschuss bei einem Foulelfmeter (75.). Mehr Zählbares sprang auf beiden Seiten nicht heraus.
„Es ist nicht selbstverständlich, dass man in einem solchen Spiel noch einmal zurückkommt. Wir haben das mit eisernen Willen und
Kampfkraft erzwungen“, resümierte der Trainer. IFA kann jetzt im Landespokal auf einen großen Gegner hoffen.
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